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Mauke beim Pferd – Unsere Erfahrungen mit Leo und Sally

Belgisches Kaltblut Leo schaut neugierig in die Kamera auf der Weide
Warum Mauke oft immer wiederkommt und was wir in den letzten Jahren alles ausprobiert haben

Wer ein Pferd mit Mauke hat, weiß, wie belastend dieses Thema sein kann. Kaum glaubt man, alles überstanden zu haben, kommen die Krusten, das Jucken und die Entzündung wieder zurück.

Genau so erleben wir es seit Jahren mit unserem Belgischen Kaltblut Leo und unserer Tinkerstute Sally.

In diesem Artikel möchten wir keine Wunder versprechen. Stattdessen berichten wir ehrlich von unseren Erfahrungen – was geholfen hat, was nicht funktioniert hat und warum wir bis heute noch kein echtes Wundermittel gefunden haben.

Was ist Mauke?

Mauke ist eine entzündliche Hauterkrankung im Bereich der Fesselbeuge. Typisch sind:

* Rötungen

* Krusten

* nässende Stellen

* Schwellungen

* Juckreiz

* teilweise offene und schmerzhafte Wunden

Je früher behandelt wird, desto besser lässt sich eine Verschlimmerung oft verhindern.

Unsere Pferde

Besonders betroffen sind bei uns:

🐴 Leo – Belgisches Kaltblut

🐴 Sally – Tinkerstute

Beide leben das ganze Jahr über im Offenstall.

Wir würden diese Haltungsform trotzdem jederzeit wieder wählen. Unsere Pferde können sich frei bewegen und stehen nicht den ganzen Tag in einer Box.

Allerdings haben wir beobachtet, dass die Mauke besonders in den kalten und feuchten Wintermonaten deutlich häufiger wieder aufflammt.

Wie alles begann

Bei Leo fing alles mit einem Milbenbefall an.

Natürlich haben wir sofort gehandelt und die Milben behandelt. Anfangs sah alles sehr gut aus.

Doch kurze Zeit später begann das eigentliche Problem.

Die Mauke kam zurück.

Seitdem begleitet uns dieses Thema leider immer wieder.

Warum kommt Mauke immer wieder?

Genau diese Frage haben wir uns unzählige Male gestellt.

Immer wieder sahen die Beine vollständig verheilt aus.

Wir dachten:

“Endlich haben wir es geschafft.”

Doch nach einiger Zeit fing alles wieder von vorne an.

Vor allem im Herbst und Winter, wenn es draußen kalt, nass und matschig wird, verschlechtert sich die Haut bei Leo deutlich.

Im Sommer ist es meistens wesentlich besser.

Was wir alles ausprobiert haben

In den vergangenen Jahren haben wir wirklich sehr viel getestet.

Unter anderem:

* Behandlung gegen Milben

* regelmäßige Entwurmung

* verschiedene Mauke-Produkte aus dem Internet

* Zinksalbe

* Desinfektion der betroffenen Hautstellen

* Salben vom Tierarzt

* Kräuter-Mauke-Formeln

* verschiedene Futterzusätze

* Zink zur Unterstützung der Haut

* Unterstützung des Immunsystems

* regelmäßiges Waschen

* konsequentes Eincremen

* Behang gekürzt beziehungsweise vorsichtig abrasiert

Wir haben viel Geld ausgegeben und viele Hoffnungen in verschiedene Produkte gesetzt.

Leider konnten wir keines finden, das die Mauke dauerhaft verschwinden ließ.

Hat die Tierarztsalbe geholfen?

Ja.

Die Salbe vom Tierarzt hat die Entzündung deutlich verbessert.

Die Haut wurde ruhiger und heilte sichtbar ab.

Leider hielt dieser Erfolg nicht dauerhaft an.

Nach einiger Zeit kam die Mauke wieder zurück.

Unsere Erfahrungen mit Zink

Auch Zink haben wir über längere Zeit gefüttert.

Natürlich unterstützt Zink Haut und Fell.

Eine dauerhafte Lösung gegen die Mauke konnten wir dadurch bei unseren Pferden jedoch nicht feststellen.

Kräuter und Immunsystem

Natürlich wollten wir nichts unversucht lassen.

Deshalb haben wir auch verschiedene Kräutermischungen gegen Mauke ausprobiert sowie Futterzusätze zur Unterstützung des Immunsystems.

Auch hier gilt:

Manches machte einen guten Eindruck.

Ein dauerhaftes Verschwinden der Mauke konnten wir persönlich jedoch nicht beobachten.

Sollte man den Behang abrasieren?

Nach unseren Erfahrungen hilft es, den Behang möglichst kurz zu halten.

Gerade bei Belgischen Kaltblütern und Tinkern bleibt unter dem dichten Behang Feuchtigkeit sehr lange erhalten.

Dadurch lassen sich die betroffenen Stellen schlechter kontrollieren und pflegen.

Mit kürzerem Behang konnten wir die Haut wesentlich besser reinigen und eincremen.

Was hilft uns heute am meisten?

Nach vielen Jahren sind wir zu einem einfachen Fazit gekommen.

Nicht ein einzelnes Produkt hilft.

Sondern Konsequenz.

Heute achten wir besonders auf:

✅ regelmäßige Kontrolle der Beine

✅ Behang kurz halten

✅ saubere Haut

✅ betroffene Stellen bei Bedarf desinfizieren

✅ regelmäßig eincremen

✅ möglichst früh behandeln

Sobald wir mit der Pflege nachlassen, flammt die Mauke häufig wieder auf.

Offenstall – ja oder nein?

Immer wieder wird behauptet, Offenstallhaltung sei schuld an Mauke.

Unsere Erfahrung ist etwas differenzierter.

Ja, Feuchtigkeit und Schlamm können die Haut belasten.

Trotzdem würden wir unsere Pferde niemals dauerhaft in einer Box halten.

Wir glauben, dass Bewegung, frische Luft und eine artgerechte Haltung insgesamt deutlich mehr Vorteile bieten.

Deshalb setzen wir lieber auf eine konsequente Pflege als auf einen Wechsel der Haltungsform.

Gibt es das perfekte Wundermittel?

Nach allem, was wir ausprobiert haben, müssen wir ehrlich sagen:

Nein.

Zumindest haben wir es bisher noch nicht gefunden.

Viele Produkte können die Haut beruhigen.

Einige helfen kurzfristig sehr gut.

Eine dauerhafte Lösung haben wir bei Leo und Sally leider noch nicht erlebt.

Wir testen weiter

Sollten wir irgendwann ein Produkt finden, das unsere Pferde dauerhaft von der Mauke befreit, werden wir diesen Artikel selbstverständlich aktualisieren.

Außerdem möchten wir nach und nach Fotos der verschiedenen Produkte ergänzen und unsere persönlichen Erfahrungen dazu schreiben.

Unser Fazit

Mauke ist aus unserer Sicht eines der hartnäckigsten Probleme überhaupt.

Gerade bei Pferden mit viel Behang braucht man Geduld und Konsequenz.

Auch wenn wir bis heute noch kein Wundermittel gefunden haben, geben wir nicht auf.

Wir werden weiter testen, beobachten und unsere Erfahrungen hier mit euch teilen.

Jetzt seid ihr dran

Habt ihr die Mauke bei eurem Pferd dauerhaft in den Griff bekommen?

Dann schreibt eure Erfahrungen gerne unten in die Kommentare.

Vielleicht gibt es eine Lösung, die wir bisher noch nicht kennen – und mit der ihr nicht nur uns, sondern auch vielen anderen Pferdehaltern helfen könnt.

Im Aufbau

  * ➜ Fütterung

* ➜ Offenstall

* ➜ Hufpflege

* ➜ Heunetze

* ➜ Mineralfutter

 

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